Dienstag, 24. Februar 2015

Brot #3: Eine Liebe




Man könnte meinen Brotbacken sei einfach. Was sollte bei ein bisschen Mehl, Salz, Hefe und Wasser schon schief gehen? Und trotzdem empfand ich selbstgebackenes Brot, bis jetzt nicht unbedingt als eine herzentiefe Freude. Das will heissen, schon klar habe ich immer Freude an einem selbst gebackenen Brot, aber ein "Aber" blieb irgendwie immer daran haften (fein, aber die Rinde ist nicht so knusprig... Fein, aber es ist ein bisschen trocken... Fein, aber nicht so wie vom Beck...)
Dies zeigt, das Brotbacken wohl doch nicht so einfach ist wie es scheint.


Brotbacken braucht Zeit und der Teig braucht Aufmerksamkeit und Liebe (wirklich).

Diejenigen, welche mir auf Instagram folgen, werden es schon mitbekommen haben: Ich bin dem Brotbacken verfallen.

Seit einigen Wochen haben wir eine Küchenbewohnerin: Madamme Sauerteig. Auch wenn sie ab und zu Anstalten macht, ihrem Glas zu entfliehen (sie sprudelt dann etwas über ihren Glasrand hinaus), als würde sie denken ich will kein Küchenbewohner sein, ich möchte Weltenbummler werden, mögen wir sie sehr gerne und möchten auch dass sie bei uns bleibt.
Nun, sobald ich mein Rezept etwas ausgefeilt habe werde ich es euch natürlich mitteilen!





























Jedes gebackene Brot ist mit Vorfreude und Nervosität verbunden. Wird es gut? Wird es schön? Essen wird man es jedenfalls bestimmt können... hoffentlich...
Um so grösser ist die Freude wenn das Brot musterhaft schön aus dem ofen kommt und beim auskühlen leide vor sich hin knistert (ja es knistert wirklich im Brot). Dies tröstet auch über Brot hinweg welches eher etwas krüppelhalft aussieht (irgenwann wird vielleicht jedes Brot schön, jetzt scheint es noch eher eine 50/50 Chance...). Aber ganz ehrlich, ist es nicht einfach fantastisch was aus Mehl und Wasser entstehen kann? Jaja ich weiss, ich bin etwas über Euphorisch. Ich geb ja auch gleich wieder Ruhe.

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