Freitag, 18. September 2015

Freitagsdrink #20: WHITE LADY

Zur Feier des zwanzigsten Freitagdrinks (Wohoo!) gibts einen richtigen Klassiker und einer meiner Lieblingscocktails. White Lady. Ein simpler Drink mit grossem Effekt. So wie mans mag. Mein Vater macht übrigens die besten White Ladys, abgesehen davon macht er überhaupt gute Drinks und als Kinder konnten wir uns über die besten Kinderbowlen überhaupt freuen (von wo habe ich wohl meine Vorliebe für das Mixen?).
Wie ihr euch vielleicht schon zusammengereimt habt, ist Gin meine Lieblingspirituose. Er kommt in so vielen Varianten, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist. Und er ist so vielseitig einsetzbar! Süss, sauer, bitter, stark, schwach, kalt, und heiss müsste man wohl auch dringend einmal ausprobieren. 
Wer jetzt denkt, blä, ich mag keinen Gin, der sollte jetzt kurz überlegen: Mag ich den Gin nicht, oder mag ich das Tonic nicht? Wenn es das Tonic ist: Unbedingt diesen Drink ausprobieren. Wenn es der Gin ist: überlge welchen Gin du bis jetzt getrunken hast, und wenns nur so Billigplörre war, probiere einmal einen guten, echten Gin. Und wenns du nachher immer noch nicht magst, werde ich das akzeptieren. 

Diese Woche habe ich ein Büchlein geschenkt bekommen, das scheinbar perfekt zu mir passt: Mixen als Hobby. 

Amüsierend (beruhigend?) war zu lesen war das erste Kapitel: "Mix-Hobby ist kein Alkoholismus". Sehr gut. Und der Autor ist sogar der Meinung, dass jemand der allzugern trinkt, es nie zu einer richtigen Bar bringen wird. Aha. Ok. Im Weiteren finde ich es allerdings etwas übertrieben auf dem Weg eine Hausbar zu eröffnen zuerst Jahrelang zwei, drei gängige Spirituosen im Anbruch zu haben, nur um in dieser Zeit hunderte andere Flaschen zu bunkern und anzusammeln, bis man eines Tages genug Flaschen hat um eine anständige Bar zu eröffnen...      Leute, entweder ihr macht einen Drink mit dem was ihr habt, oder ihr schafft euch das an, was man für den Drink braucht, den ihr machen möchtet. (So machen wirs, und ausserdem haben wir keinen Platz für hunderte von Flaschen (das Altglas zählt nicht (!)). 
Ein weiterer Tipp aus dem Buch: Hey, wenn du ein Haus besitzt kannst du ja dort eine Bar einrichten und mit maritimen Motiven, wie Schiffen, Anker, Taue mit Knoten, Seesternen und getrockneten Fischen dekorieren! Jaaa! Das wird schön! 

Jedenfalls ist es ein amüsantes Buch. Mal sehen welche Rezepte sich darin befinden. Schön zu sehen ist auch, wie sehr sich die Foodfotografie verändert hat. Was in den Siebzigern wohl als modern und frech daher kam, ist heute in keinster Weise attraktiv oder appetitlich. Aber irgendwie so hässlich, dass es schon wieder cool ist. (Werde ich eines Tages genauso über meine Bilder denken?)


Aber bla bla bla. Um was ging es ursprünglich schon wieder? White Ladys, oder?

Zutaten
(Für zwei Gläser)
8 cl Hendrick's Gin
8 cl Cointreau
8 cl Zitronensaft, frisch gepresst
Zucker
Eiswürfel

Zubereitung
Gin, Cointreau und Zitronensaft mit einigen Eiswürfeln im Cocktailshaker kräftig schütteln. Für den Zuckerrand, die Glasränder mit einem Zitronenschnitz befeuchten und anschliessend im Zucker drehen. Den Cocktail in die Gläser füllen und servieren, (und nicht zu schnell trinken). 


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