Sonntag, 15. Januar 2017

Ein Sonntag oder Zweisatz-Rezept #1: Smoothie

Ich gebe es zu. An vielen Sonntagen im Jahr verlasse ich das Haus nicht. Ab und zu habe ich ein Bedürfnis nach einem "Nichts-tun-Tag". Aber seien wir ehrlich, immer kann man das leicht schmuddelige Gefühl das einem an so einem Tag beschleicht, nicht leiden. Die Haare werden irgendwie fettig obwohl man es erst am Tag vorher gewaschen hat, und man hat ständig Lust auf irgend was zu Essen. Aber meistens hat es irgendwie nie etwas passendes im Haus. Und plötzlich stellt man mit Schrecken fest, dass nur noch eine Folge der Lieblingsserie übrig ist und es draussen schon dunkel geworden ist... Ich glaube ihr kennt das Gefühl.

Heute war kein solcher "Schmuddel-Sonntag". 
Wir haben Zopf gebacken der die Nacht im Kühlschrank aufgegangen ist. Es ist ein Dinkelzopf mit einem Anteil Dinkelvollkorn. Übrigens backen wir nur jede zweite Woche Zopf. Dafür immer gleich zwei, einer kommt auf den Frühstückstisch un der andere in den Gefrierschrank. Nächstes Wochenende wird der dann aufgebacken.
 
Ich habe brav ein bisschen gearbeitet. War eine Runde im verschneiten Wald joggen. Verschneite Wälder haben schon etwas Märchenhaftes. 
 
Auch habe ich Heute wieder einmal einen Smoothie geschlürft. Ich bin ja im Moment wie eine Wilde am entsaften und hatte schon fast vergessen wie gut Smoothies doch schmecken! In diesem habe ich die Reste Fruchtfliesch aus dem Entsafter verwendet. Smoothies sind einfach zu machen und eigendlich kann man einfach Früchte und Gemüse das man mag zusammenmixen. Je nach dem mit etwas Wasser (oder auch Kokoswasser) oder Joghurt anreichern. 
Für diesen habe ich 0.5 dl Wasser, 1 Banane, 1 Handvoll gefrohrene Himbeeren, Saft einer Mandarine und 2 EL Randenfruchtfleisch mit dem Stabmixer püriert. Zum Schluss noch einen Kleks Joghurt unterrüren. Fertig! Das nenne ich mal ein ZWEISATZ-REZEPT! (Oh eigendlich gar keine schlechte Idee: Zweisatz-Retzept #1 , haha ja ich weiss was jetzt kommt, ihr macht euch Sorgen, denn es gibt ja schliesslich Leute die ohne Punkt und Komma endlode Texte schreiben.... Aber wir wollen den Begriff jetzt nicht schon in der Stunde seiner Geburt in den Dreck ziehen).

So jetzt ist es Zeit mich auf die Yogamatte zu begeben. Ja, ihr wisst ja schon dass ich diesen Monat jeden Tag Yoga mache. Und bis jetzt konnte ich immer eine halbe Stunde freiräumen dafür. Es hilft mir echt weniger gestresst an anstehende und neue Aufgaben zuzugehen. 




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