Montag, 16. April 2018

Ein neuer Blog! Ich bin umgezogen.

Meine Lieben, ich habe meine Sachen gepackt und habe einen neuen Küchenschrank bezogen. Der Abschied viel mir nicht leicht, denn dieser Blog war lange mein treuer Begleiter und ein Ort wo ich mich Kreativ ausleben konnte, aber nach all den Jahren ist es Zeit für etwas Neues. Es kommt sozusagen einem Frühlingsputz gleich, einmal ausmisten und gut durchlüften, sozusagen.

Wenn es dich wundernimmt (ja, das nimmt es), wie es in meinem neuen Küchenschrank aussieht, dann komm und besuche mich!

www.geschichtenausdemkuechenschrank.ch 



Ich freue mich darauf dich auf meiner neuen Seite wieder willkommen zu heissen.

Bis bald, Kristina.



Montag, 24. April 2017

Zoodles mit Haferbällchen

Ich bin nun bin ich auch auf den echten Zug der Zoodles aufgesprungen. Bisher bin ich eher S-Bahn gefahren wenn man so will, denn mit einem Julienne-Schäler oder auch mit einem Sparschäler lassen sich problemlos Zoodles herstellen. Aber jetzt haben wir einen echten Spiralschneider und damit gehts schnell, effektiv und es bleiben nicht viele Resten. 
Für alle die sich jetzt nicht ganz sicher sind was Zoodles sind: Das sind Zucchini welche mit einem Spiralschneider in feine spaghettiartige  Streifen geschnitten werden. Ganz schlaue haben gemerkt: Zucchini Nudeln gleich Zoogles. Gemüselocken wenn man so will. Das geht mit allem möglichen: Karotten, Kartoffeln, Gurke.... you name it. Zucchini eignet sich besonders gut als Teigwarenersatz, denn sie lässt sich ganz einfach verarbeiten, behalten ein wenig Biss und sind kohlenhydratarm (surprise, surprise). So haben sie sich in einer Gesundheitsbewussten Ernährung durchgesetzt. Sei es in Low Carb oder in der glutenfreien Küche.  
In Zukunft wird in unserer Küche sicherlich ganz viel zu Gemüselocken verarbeitet! 

Ein zweiter Zug, den ich aber bereits seit längerem fahre, ist der Zug der Haferflocke. Die ist gerade auf einem Siegeszug, denn Porridge ist seit einiger Zeit wieder voll im Trend (etwas uraltes, das sich neuer Beliebtheit erfreut. Für das Rezept hier klicken). Aber auch in Kuchen, Broten und anderen Gerichten, sollte man sie einsetzten! Mein Rezept für Haferpancakes ist noch immer eines meiner Lieblinge (fürs Rezept hier klicken). Hafer ist reich an B Vitaminen, Magnesium, Eisen und Protein. Zudem hat er eine regulierende und aktivierende Wirkung auf das Verdauungssystem. Die löslichen Ballaststoffe, quellen im Magen und führen so zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl. Ganz viel weitere Information über Hafer findest du auf Hafer die Alleskörner. Stöbern lohnt sich! Jedenfalls merkst du weshalb Porridge eine so gute Mahlzeit ist und weshalb Hafer auch in anderen Gerichten mehr Platz erhalten sollte! 

Jedenfalls schwebten mir Bällchen im Kopf herum. So ähnlich wie Fleischbällchen, oder wie Falafel. Und ich sage euch, die sind ganz einfach zu machen! Und in Kombination mit Tomatensauce und Zoodles genial! 
Zutaten
(Für 2 Portionen)

Für die Haferbällchen
(ergibt 9-12 Bällchen)
2 dl (ca. 100g) kernige Haferflocken (das sind die grossen, gröberen)
0,25-0,5 dl Wasser
1 EL Rapsöl
1 EL Harissa
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
Salz und Pfeffer

Für die Tomatensauce
1 Dose geschälte Tomaten, ganz
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Basilikum oder andere Kräuter nach belieben
Zucchini Reste

Für die Zoodles
2 Zucchinis (je ca. 200g)
Salzwasser
geriebener Parmesan nach belieben

Zubereitung
Für die Haferbällchen die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Zusammen mit den Haferflocken mit Wasser, Öl und Harissa gut mischen. Die Mischung für ca. 15 Minuten quellen lassen. 
Den Ofen auf 180° vorheizen. Das Ei zu der Hafermischung geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Masse in einen Hohen Becher geben und mit dem Pürierstab fein mixen. Alles wieder zusammen mischen (klingt jetzt mühsamer als es ist). Bleibt die Masse schön in Form, wenn man sie rollt, ist die Konsistenz gut. Sollte die Masse etwas zu fest sein noch ein wenig Wasser beigeben. Die Hände mit etwas Wasser befeuchten und aus der Hafermischung Walnussgrosse Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Bällchen für ca. 15-20 Minuten backen.

Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch hacken. In einer Pfanne ein bisschen Öl heiss werden lassen und Ziebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Tomaten dazugeben und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer und Kräutern würzen. Beim umrühren die Tomaten in kleinere Stücke zerstossen. Die Zucchinireste fein hacken und auch zur Sauce geben. Die fertigen Haferbällchen in die Sauce geben und umrühren. Warmhalten. 

Für die Zoodles die Zucchinis mit einem Spiralschneider in Spaghetti schneiden. Falls zu keinen Spiralschneider hast, die Zucchini einfach mit einem Julienneschneider in feine Streifen "schälen" oder mit einem Sparschäler die Ganze Zucchini in Bandnudeln schälen. Die Reste wie oben beschreiben fein hacken und in die Tomatensauce geben. Wasser aufkochen und ein wenig salzen. Die Zoodles darin ca. 2 Minuten ziehen lassen (nicht brodelnd kochen!) und abgiessen. Die Zoodles sollen heiss werden, aber noch biss haben. Kocht man sie zu lange, zerfallen sie einfach zu Brei und das ist nicht der Sinn der Sache.... 

Die Zoodles auf Tellern anrichten und die Haferbällchen-Sauce darauf verteilen. Nach belieben mit geriebenem Parmesan bestreuen.


Mittwoch, 29. März 2017

Kladdkaka

So unspektakulär es auch klingt. Kladdkaka: Klebriger Kuchen. So fantastisch ist er doch. Der Kuchen darf bei keinem Fika fehlen (du weisst schon, Fika, das Stündchen in dem man gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen sitzt, mindestens einmal am Tag (wenn es nach den Schweden geht)). Ich liebe Schokoladenkuchen und es ist eine gefühlte Ewigkeit her (diesmal wirklich eine Ewigkeit, ich spreche von Jahren) seit ich das letzte mal einen Kladdkaka gebacken habe. Mein Geburtstag bot sich somit als eine geeignete Gelegenheit. Eine liebe Freundin empfahl mir ein Rezept und ich habe oh wunder nur wenig daran verändert (auch schwierig bei diesen wenigen Zutaten...). Mit einer Prise Fleur de sel wird dieser flache Schokoladenkuchen zu einem luxuriösen Dessert. Zudem kommt er ganz ohne Mehl aus, was ihn logischerweise Glutenfrei macht. Der Kuchen wird noch besser wenn er einen Tag durchziehen konnte und im Kühlschrank aufbewahrt wird. Und danach macht es mampf mampf und der Kuchen ist weg.
Zutaten
(Springform d 28cm)

200g gute dunkle Schokolade
200g Butter
180g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
Fleur de sel (nach belieben)
Puderzucker

Zubereitung
Den Backofen auf 190° vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten und mit Mehl bestäuben (Achtung, soll der Kuchen glutenfrei sein, verwende ein glutenfreies Mehl oder Mandeln).
Die Schokolade sachte über dem Wasserbad schmelzen, die Butter in Stücken dazugeben und unter rühren schmelzen lassen bis die Masse glatt ist.
Die Eier trennen. Die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers zu einer hellen Schaummasse schlagen (das kann einige Minuten dauern). Die Schokoladenmasse darunterheben.
Das Eiweiss mit der Prise Salz schaumig schlagen, nach und nach den Rest des Zuckers dazugeben und weiter schlagen bis die Masse fest, glatt und glänzend ist. Den Eischnee behutsam unter die Schokoladenmasse heben. Am Anfang scheint der Teig sehr zäh und fettig zu sein und es braucht einen Moment bis sich der Eischnee mit der Schokoladenmasse verbindet.
Den Teig in die vorbereitete Form giessen und mit etwas Fleur de sel bestreuen. Den Kuchen in der Mitte des Ofens 30-40 Minuten backen, Bei der Backzeit muss man ein bisschen seinen Ofen kennen, Der Kuchen darf nicht zu durch sein, aber sollte in der Mitte auch nicht mehr Flüssig sein. Übrigens geht der Kuchen mega auf, dann sobald aus dem Ofen sinkt er wieder in sich zusammen, so entsteht der schöne Rand.
Den Kuchen komplett auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben. Gekühlt servieren.









Mittwoch, 22. Februar 2017

Suppe vom geröstetem Blumenkohl

Alles wird besser wenn man es röstet. Die Kerne für den Salat werden besser und auch das Gemüse für die Suppe. Die Zeit im Ofen liefert einfach so viel mehr Geschmack, dass sich der zeitliche "Aufwand" lohnt. Und Suppe kann man ja auch easy vorbereiten und dann wenn es Zeit zum Essen ist aufwärmen. Ja ich gebe es ja zu, an einem soch sonnigen Tag wie heute, der gut und gerne Frühlingsgefühle weckt, hat man vielleicht nicht gerade grosse Lust auf Suppe. Aber. Es werden auch noch kältere Abende kommen bis der Frühling wirklich da ist, denn noch ist es Winder (sorry, wenn ich hier deine Träume zerschlage). Und pff, abgesehen davon kann man das ganze Jahr Suppe essen. So, jetzt habe ich mich und eine warme Suppe genug gerechtfertigt, daher wieder zurück zur ihr: Blumenkohlsuppe ist genial. Sie schmeck erstens sehr gut (wichtigster Punkt) und zweitens muss man nicht einmal Kartoffeln hinzufügen um eine cremige Suppe zu erhalten. Was das ganze sehr Low Carb macht. Also auf gehts zum Rezept!
Zutaten
(Für 2-3 Portionen)

1 Blumenkohl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Stange Lauch
Olivenöl
1 l Bouillon
Salz und Pfeffer
Sonnenblumen- und Kürbiskerne

Zubereitung
Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln und wenig Salz würzen. Für ca. 20-25 Minuten im Ofen rösten, bis er schön weich ist und an den Rändern leicht gebräunt ist.
Die Zwiebel und den Knoblauch hacken, den Lauch in feine Ringe schneiden. Etwas Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Lauch darin glasig dünsten. Den gerösteten Blumenkohl dazugeben, gut umrühren und kurz weiter dünsten. Mit Bouillon ablöschen und aufkochen. Das Gemüse einige Minuten kochen und mit einem Stabmixer pürieren und weiter köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum servieren die Suppe in Schalen füllen und mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen und ein paar tropfen Olivenöl garnieren. Dazu passt Brot oder dieses wunderbare Kernen-Knäckebrot (Rezept dazu kommt bald).



Donnerstag, 9. Februar 2017

Grüner Linsensalat

Seit einigen Wochen teile ich jeden Montag ein #mondaingredient, also eine Montagszutat. Dies hat eigentlich vor allem deshalb angefangen weil ich gerne Fotografiere (haha, ja so hat auch dieser Blog seinen Anfang genommen. Ich fotografiere nur gerne, kochen ist mir egal, nein so ist es natürlich nicht. Im Gegenteil, so kann ich meine zwei liebsten Dinge verbinden). Aber es stimmt, ich mag Stillleben und fotografiere es gerne, ausserdem will ich gerne mehr über Dinge lernen die ich jeden Tag brauche. So kam mir die Idee #mondayingredient, jede Woche befasse ich mich ein bisschen intensiver mit einer Zutat die gerade Saison hat. Ich lese über Inhaltsstoffe und Gesundheitsvorteile und teile diese zusammengefasst mit meinen Followern. Es bringt mich auch dazu, kreativ zu werden und mir zu überlegen, was man denn mit einer bestimmten Zutat alles anstellen kann (und wir wissen alle, dass ich das liebe!). Darüber hinaus hoffe ich natürlich auch euch zu inspirieren!
Also ihr habt es vielleicht gesehen, vor einigen Wochen hatten grüne Linsen ihren Auftritt. Letzten Montag Orangen. Heute präsentieren sie sich als Paar: LAUWARMER LINSENSALAT MIT ORANGEN

Und deshalb sind Linsen so toll: 
Diese Hülsenfrüchte sind voller Ballaststoffe und Protein. Sie ennthalten einen hohen Anteil Magnesium, Calium, Zink und Eisen. Zudem enthalten sie Vitamin B. Der niedrige glykemische Index trägt dazu bei, dass du dich länger satt fühlst. Aber eben, dass sind nur einige Einzelheiten. Und genauso wichtig ist, dass Linsen fantastisch schmecken und unglaublich vielseitig sind (denn wir gehören ja nicht zu der Sorte Mensch, wo Nahrung nur Treibstoff für den Körper ist, der Genuss spiel auch seine grosse Rolle!). Die Linsen auf den Bildern sind übrigens aus dem umliegenden Seeland (hier klicken für mehr Info), cool oder? Du weiss nicht wo das Seeland ist: (hier klicken wenn du nicht weisst wo das ist (das ist kein Vorwurf!). 

Zutaten
(Für zwei Portionen)
150g grüne Linsen
2 Orange
1 kleine rote Zwiebel
1/2 bis 1 Chili (je nach Schärfe und Belieben)
1cm Ingwer
2-3 Zweige Petersilie
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
2-3 EL Hüttenkäse


Zubereitung
Die Linsen waschen und in leicht gesalzenem Wasser so lange garen, bis sie durch sind aber noch Biss haben (ca. 30 Minuten, beachte aber auch die Angaben auf der Packung), überschüssiges Wasser abgiessen. Die Zwiebel und die Chili in Ringe schneiden. Die Petersilie hacken, den Ingwer fein reiben. Die Orange filetieren und den Saft auffangen. Olivenöl, Orangensaft, Ingwer, Chili und Petersilie mischen, die Vinegraitte mit Salz und Pfeffer würzen. Die noch lauwarmen Linsen mit der Sauce anrühren. Zum Anrichten die Orangenfilets auf dem Teller drapieren, den Linsensalat darauf geben. Mit den Zwiebelringen garnieren. Nach belieben mit Hüttenkäse servieren (ich liebe Hüttenkäse). Falls du nicht nur Linsen essen möchtest, passen gebackene Süsskartoffeln hervorragend dazu.



Mittwoch, 25. Januar 2017

Snickers

Genau, diese Sünde geht auch zum selber machen und zwar ein wenig weniger sündig als die gekaufte Variante.
Ich war skeptisch: Werden die Cornflakes nicht einfach weich? (Da muss man wissen, ich HASSE eingeweichte Cornflakes, alle Cornflakes die länger als einige Sekunden Kontakt mit Milch hatten kann ich kaum mehr essen. Ja es ist extrem.). Aber ansonsten war ich dabei, denn ich bin eine echte Anhängerin von Peanutbutter geworden. Wahrscheinlich ist daran das Satay schuld. Aber egal, den Erdnüsse sind zwar fettig aber durchaus sehr gesund. Und da ich mein Peanutbutter selbst herstelle, ist es auch frei von zusätzlichem Öl oder sonstigen komischen Dingen. Peanutbutter ist übrigens echt einfach zu machen. Einfach Erdnüsse schälen, in einer trockenen Pfanne anrösten. Im Cutter zu einer Paste mahlen. Ha! Zweisatzrezept #2!! Natürlich bleibt so die Erdnussbutter ein bisschen härter als wenn noch Öl hinzugefügt wird, aber das macht gar nichts. Aber zurück dazu dass Erdnüsse gesund sind: Sie sind eine gute Quelle für den Vitamin-B Komplex, enthalten Vitamin E und Magnesium. Zudem haben sie einen relativ hohen Proteingehalt von 25%. Trotz ihres hohen Fettgehalts haben sie einen positiven Effekt auf die Cholesterinwerte. Es hat sich scheinbar auch gezeigt, dass diese Wunderkerne (Erdnüsse sind genau genommen keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte (also auch keine Kerne)) die Triglyceridwerte (also die Blutfettwerte) senken können. Alle Angaben beziehen sich hier auf Quellen aus dem Internet. Aber ich denke es stimmt überein mit dem was man sonst so hört...
Aber nun zu den Snickers. Sie sind fantastisch. Wirklich eine knusprige Süssigkeit. Mir kam dabei in den Sinn, dass die sich auch sehr gut als Powersnack bei langen Outdoor-Touren eignen. Denn sie liefern definitiv viel und gute Energie. Zudem sind sie schnell schnell gemacht (wenn man nicht vorher noch Erdnüsse schält um Erdnussbutter zu machen).
Zutaten
7 dl Cornflakes
0,7 - 1 dl Agavendicksaft (je nach dem wie süss du es magst nimmst du mehr oder weniger, mir reichte weniger)
170g Erdnussbutter (optional crunchy Peanutbutter)
0,5 dl kleingehackte Erdnusskerne (für den extra crunchy Effekt, optional, fällt auch weg wenn du crunchy Peanutbutter verwendest)
100g dunkle Schokolade

Zubereitung
Erdnussbutter und Agavendicksaft in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich die Massen zusammengefügt haben. Die Cornflakes in eine Schüssel geben und gehackte Erdnüsse und Erdnuss-Agaven-Mischung dazugeben. Alles gut vermengen, bis die Erdnussmasse schön gleichmässig verteilt ist. Dabei auch die Cornflakes etwas zerdrücken. Du kannst dabei selbst entscheiden wie klein du diese haben willst. (Ich mag es wenn die Cornflakes noch ein bisschen grösser sind, dafür halten die Snickers aber weniger gut zusammen).
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Die Cornflakes-Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ca. 2 cm dick ausstreichen und gut festdrücken. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade darüber giessen und gleichmässig verstreichen. Kühl stellen. Sobald die Schokolade hart ist die Snickers in Stücke schneiden. Wie gross kannst du selber entscheiden. 
Die Snickers halten sich luftdicht verpackt im Kühlschrank einige Tage. Mindestens vier Tage sicher, über längere Aufbewahrungszeit habe ich noch keine Angaben (sie überleben in der Regel eh nicht lange). Aber ich denke, dass unsere auch morgen noch gut sind. Und oh Wunder, sind sogar die Cornflakes noch knusprig! Übrigens sind meine auf dem Bild so dunkel weil ich die Erdnüsse für die Peanutbutter ausversehen ein bisschen ZU gut angeröstet habe.... Deine werden wahrscheinlich heller.




Freitag, 6. Januar 2017

Freitagsdrink #27: Rosé | Grapefruit | Gingerbeer | oder GÜNTHER

Das mit der Namensgebung ist so eine Sache. Ein Name macht ja auch erst wirklich Sinn wenn die Leute auch wissen von WAS man spricht. Andererseits ist es schwierig von etwas zu sprechen wenn es keinen Namen hat. Bei Essen ist das nicht schwierig, denn man sagt einfach was es ist: Pasta mit Federkohl oder Süsskartoffelsalat mit Linsen (keine schlechte Idee, fällt mir gerade ein). Aber bei Drinks ist es etwas anderes. Es soll ja nach irgendetwas klingen. Es soll einem ein Gefühl geben, dass das was man in Händen hält etwas besonderes ist. Mit dem Namen will man aber auch wissen was einem erwartet. Dies setzt Vorwissen voraus. Den Hugo kennt mittlerweile jeder. Wenn man kurz nach "Hugo" auf der Karte "Ingo" liesst hat man schon so eine Ahnung, dass es in eine ähnliche Richtung gehen könnte. Nun stell dir vor, dass auf dieser Karte auch "Günther" steht. Ja, unattraktive deutsche Männernamen scheinen gute Namen für Drinks zu sein. Die Zutaten verraten auch weshalb ich einen Namen mit "G" gewählt habe (clever, clever ich weiss!). Die alkoholische Basis des Getränks ist Rosé, das ist vielleicht ein Bschiss denn andere Getränke mit deutschen Männernamen sind mit Prosecco - aber eh, egal, Freiheit darf sein (man könnte natürlich auch einen prickelnden Rosé verwenden, dann wäre alles wieder legitim, und zudem wäre der Drink noch spritziger).
Also, ich nehme an, dass du langsam gerne das Rezept kennenlernen würdest (wahrscheinlich hält man mein Geschwafel auch nur mit einem Drink in der Hand aus...).

Also meine Lieben, ich möchte euch gerne Günther vorstellen: 


Zutaten

1 Teil Rosé
1 Teil Grapefruitsaft
1 Teil Gingerbeer
1 Grapefruitschnitz dur Deko
Eiswürfel

Zubereitung
Grapefruit pressen. Einige Eiswürfel in die Gläser geben, Wein und Grapefruitsaft hineingeben und mit Gingerbeer auffüllen. Mit einem Schnitz Grapefruit garnieren.