Freitag, 17. Oktober 2014

Freitagsdrink # 8: Ginger Beer


Meine Liebe zu Ginger Beer begann da wo mir das Ginger Ale einfach zu wenig „ingwerig“ wurde, und selber Ginger Beer zu machen finde ich einfach cool (ich kanns nicht anders sagen). Es ist einfach cool selbst ein Getränk herzustellen, dass Kohlensäure bildet, ohne dass der Soda Club zum Einsatz kommt (ach die Ideen die da in mir hochkommen! Ich muss unbedingt mehr mit Hefe und Zucker experimentieren). Ich liebe Ingwer (habe ich das nicht schon einmal erwähnt?) und wenn du Ingwer magst, dann wirst du auch dieses Ginger Beer mögen.


Zutaten:
5 EL frisch geriebenen Ingwer
120g Muscovado Zucker
2 St Limetten, Saft und Schale
½ TL Trockenhefe
½ Chili
ca. 1,4l Wasser
PET-Flasche 1,5 l


Zubereitung:
Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Limettenschale abreiben und den Saft auspressen. Die Chili in feine Streifen schneiden. Den Zucker zusammen mit der Trockenhefe in eine 1,5 l PET-Flasche geben. Den Ingwer, Die Limettenschale und den Saft ebenfalls hinzugeben und die Flasche bis zur Hälfte mit stillem Wasser auffüllen und gut schütteln. Jetzt die Flasche bis 7 cm unter dem Rand mit Wasser auffüllen und bei Zimmertemperatur 24h stehen lassen. In dieser Zeit bildet sich Kohlensäure und es entsteht viel Druck in der Flasche, deshalb nicht zu lange stehen lassen, da die Flasche sonst explodieren könnte (währe mir allerdings noch nie passiert, also keine Angst, jedoch verformt sich die Flasche ein wenig).  Nach 24 Stunden das Ginger Beer durch ein Sieb geben und kühl Stellen. Im Kühlschrank wird der Fermentierungsprozess verlangsamt, jedoch nicht gestoppt, deshalb sollte man das Ginger Beer innerhalb einer Woche konsumieren. 


Svenska

Jag har sagt det innan, och jag kommer nog säga det igen: Jag älskar ingefära! Och Ginger Beer är perfekt för att fira den kärleken. Dessutom kan man blanda massa goda drinkar med den (Ginger Beer med rom, oj så gott!), om man inte vill dricka den som den är. 
 
Ingredienser:
120g muscovado socker
5 msk rivet ingefära
2 stk limefrukt, skal och saft
½ chili
½ tsk torrjäst
ca. 1.4 l vatten
1 stk PET-flaska 1.5l

Tillagning:
Häll sockret och torrjästen i PET-flaskan. Riv ingefäran och limeskalet, sen press ur saften. Skär chilin i strimlor. Häll alla ingredienser in i Flaskan och fyll den till hälften med kranvatten. Skaka ordentligt och fyll på flaskan till 7 cm under locket (det är viktigt att flaskan inte är helt fylld!).
Låt din Ginger Beer stå vid rumstemperatur i 24 timmar. Under tiden bildas det kolsyra i flaskan vilket innebär att det byggs upp massa tryck i flaskan (så låt inte stå den allt för länge, risken finns att den exploderar, fast var inte för rädd heller, hittills har det aldrig hänt mig). Jästen sätter igång en fermenteringsprocess, den trögas ner när du ställer Ginger Beer i kylen, fast stoppas inte helt, så drick den inom en vecka (vilket dock inte är så svårt).
Så, efter 24 timmar sila din Ginger Beer och ställ den i kylen. Servera med mycket is. Skål!
  

Montag, 13. Oktober 2014

Flammkuchen mit Gorgonzola und Birne


Montag ist bei für mich auch Yoga-Montag (yey!), und da dieser Kurs über Mittag stattfindet, besteht mein Mittagessen meist aus einem Birchermüesli (was wirklich auch nicht zu verachten ist, ausser man macht den Fehler und kauft das aus der Uni-Cafeteria) zwischen zwei Vorlesungen. Diese Umstände lassen schon erahnen, dass es am Montagabend schon etwas richtiges geben darf (muss). Nur wenige Gedanken waren notwendig und meine Wahl fiel auf Flammkuchen.
Flammkuchen sind einfach perfekt (das sage ich wohl über vieles, aber ich meines es jedes mal wirklich ernst!). Egal ob zum Znacht, Mitternachtssnack oder Aperitif, sie passen sich einfach an. Ausserdem lassen sie sich beliebig belegen (sogar Rüebli schafften es schon auf einen meiner Flammkuchen). Heute war mir der Sinn nach einer eher Herbstlichen Variante und seit ich von einer Freundin mit einer Birnen-Gorgonzola-Quiche bekocht wurde, geht mir diese Kombination nicht mehr aus dem Kopf. Auch wenn ich auf jeden Fall eines Tages Pasta mit einer  Gorgonzolasauce mit Birnen zubereiten möchte, ist dieses Rezept heute der Star. Nur schon die Farbkombination finde ich einfach genial.
Nun zum Teig. Ich bin überglücklich dieses Rezept (danke liebes Trüffelschwein) entdeckt zu haben. Zuvor wurden die Flammkuchen zwar schon lecker, aber irgendwie war der Teig einfach immer zu pizzamässig, und das ist ja nicht das Ziel. Und mit diesem Rezept bleibt der Teig schön dünn und wird knusprig, ausserdem ist er Null Komma plötzlich zubereitet.     
Zutaten:
(Für 4 Portionen)
Teig:
150g Mehl
150g Chnöpflimehl
½ TL Salz
3 EL Olivenöl
1.5 dl Wasser
Hartweizengries zum Auswallen

Topping:
100-150g Gorgonzola
½ St Birne
5 St Baumnüsse
½ St Cicorino Rosso 
Einige Tropfen Zitronensaft
Pfeffer aus der Mühe

Zubereitung:
Die beiden Mehle, Salz, Olivenöl und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und gut Durchkneten. Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Ofen auf 230° vorheizen.
Der Teig reicht für 2 pizzagrosse Flammkuchen oder 4 kleinere (die Entscheidung liegt bei dir...)Den Teig auf dem Hartweizengries dünn auswallen (ich finde das Hartweizengries macht den Teig ein bisschen knuspriger, aber Mehl geht natürlich auch). Baumnüsse grob hacken. Die Flammkuchen mit Gorgonzola (in Stücken), Birnen (in dünne Scheiben geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt) und Nüssen belegen, auf ein vorgeheiztes Blech legen und 7-10 Minuten backen. Den Cicorino in Streifen schneiden und über die fertigen Flammkuchen streuen. Reichlich Pfeffer nicht vergessen. 

Dienstag, 7. Oktober 2014

Kanelbullar


 
Einmal im Jahr muss es sein. Einmal im Jahr muss der Duft von frisch gebackenen „Kanelbullar“ (auch bekannt als Zimtschnecken) die Wohnung erfüllen. Geht es dabei nach den Schweden, gibt es dafür auch einen ganz bestimmten Tag, denn am 04. Oktober ist „Kanelbullens Dag“ (ja das gibt es wirklich! Sogar eine Webseite wurde eigens für diesen Tag kreiert). Nun ist es nicht so, dass man sich in Schweden am 4. Oktober gegenseitig zum „Kanelbullens Dag“ gratuliert, aber bestimmt isst man eine (mindestens) Zimtschnecke an diesem Tag (einen „Pannkaks Dagen“ gibt es übrigens auch).  Das letzten Samstag meine sozialen Netzwerke von Posts und Bildern von diesem leckeren Gebäck nur so wimmelten, führte wohl dazu dass ich am Sonntag (OMG! Einen Tag zu spät! Wie kann ich es nur wagen!) backte.
Natürlich währe es diese Leckerei wert öfters als nur einmal im Jahr zubereitet zu werden, und oft habe ich auch Lust darauf, aber irgendetwas haltet mich dann trotzdem davon ab (wahrscheinlich weil ich weiss, dass ich (wir) nicht mit essen aufhören können).

Zutaten:
(Für ca. 10 Stück)
Vorteig:
125 g Wasser
125 g Milch
20g Hefe
1 TL Zucker
250g Mehl

„Nachteig“:
250g Mehl
½ TL Salz
1 TL Kardamom, gemahlen
70g Butter, Zimmerwarm
70g Zucker

Füllung:
100g Butter, Zimmerwarm
100g Zucker
3-4 TL Zimt
1 TL Kardamom

Zubereitung:
Beginne mit dem Vorteig (der Mehraufwand lohnt sich!). Löse die Hefe mit einem Teelöffel Zucker auf. Vermische danach alle Zutaten zu einem Brei.  Den Vorteig ca. eine Stunde gehen lassen.
Nun zum Restlichen Teig. Zerkrümele die Butter mit den Fingern im Mehl. Knete danach alle Zutaten mit dem Vorteig zu einem weichen Teig. Den Teig eine weitere Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit kannst du die Füllung zubereiten. Alle Zutaten für die Füllung mit der Gabel zu einer geschmeidigen Masse zerdrücken.
Den Ofen auf 220° vorheizen.
Den fertig aufgegangenen Teig ca. 5 mm dick auswallen (möglichst Rechteckig, was mir irgendwie nie so recht gelingen will (was kein Wunder ist, wenn man dies nur einmal im Jahr macht...)), die eine Hälfte mit der Füllung bestreichen und den Teig zusammenklappen und etwas andrücken. Die Teigplatte in ca. 4-5 cm breite Streifen schneiden. 
Um die Bullar zu formen zwirble zuerst die Teigstreifen und wickle diese dann zu Schnecken oder „knote“ sie etwas zusammen, so wie du findest dass es hübsch aussieht. 
Die Fertigen Bullar ca. 20 min ruhen lassen, dabei gehen sie noch einmal etwas auf. 
Danach vermische ein Eigelb mit einer Prise Salz und 2 TL Wasser und bepinsle die Kanelbullar vorsichtig. Zu guter Letzt die Bullar mit Hagelzucker bestreuen und bei 220° 8-10 min backen.
Am besten schmecken die Kanelbullar noch warm, aber sei gewarnt: es ist schwierig nach dem ersten aufzuhören.

Freitag, 3. Oktober 2014

Olivenrollen

es ist wieder einmal so weit. Apérogebäck aus Blätterteig (man könnte fast meinen ich mache nichts anderes – was nicht stimmt, eines Tages werde ich das auch beweisen). Aber was soll man sagen, Blätterteig macht glücklich.
 
Zutaten:
1 St rechteckig ausgewallter Blätterteig
100 g schwarze Oliven, entsteint
5 St eingelegte getrocknete Tomaten
1 St Knoblauchzehe
2 Zweige Petersilie
Salz und Pfeffer nach belieben

Zubereitung:
Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Oliven, Tomaten, den Knoblauch und die Petersilie in einen Cutter geben und zu einer feinen Paste verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Die Masse gleichmässig auf dem Blätterteig verteilen. Die Enden des Teigs bis zur Mitte einrollen und leicht zusammendrücken. Die Rolle in ca. 7mm dicke Scheiben schneide und auf ein Blech legen und c a. 10-12 min Backen.