Montag, 30. November 2015

EIn Fenchel

Liebe Leser (uiui ganz förmlich, jetzt wirds ernst). Nein nein, ich möchte euch nur informieren, dass ich weder meinen Blog aufgegeben habe noch das kochen oder fotografieren. Allerdings wird meine Energie zur Zeit für andere Dinge beansprucht (ja ich weiss, ich find auch nicht so toll). Also bis ich dann ein bisschen weniger Zeit mit Aufsätzen und Fremdwörtern verbringe:
Hier ein Fenchel zum Trost.

Dienstag, 10. November 2015

Belegtes Brot mit Rande und Apfel

Ein belegtes Brot. Kann ganz schön langweilig sein. So im Sinne: "Ich schmier dir noch schnell ne Stulle zum Frühstück" (und automatisch denke ich dabei ein etwas gummiges Weissbrötchen... Welch ein Genuss!). 
Nennt man das Ganze aber "Open Sandwich" oder "Canapé" klingt das schon peppiger. Und schwubs hat man den Eindruck es ginge um etwas viel viel edlers (dabei handelt es sich immernoch um das gummige Brötchen mit Butter und zu süsser Marmalade.. haha! Pech gehabt!). 

Nein ihr kennt mich. Ich würde euch nie ein gummiges Brötchen vorsetzen! 

Jedenfalls möchte ich euch einfach eine Idee geben wie man sein Brot auch noch belegen kann (alls immer nur Käse oder Schinken mit einer Scheibe Gurke). Gerade zum mitnehmen ist ein Sandwich echt praktisch (das wusstet ihr bestimmt och nicht). Und eben, gerade weil es so praktisch ist, ist manch einr Froh, wenn es nicht jeden Tag den gleichen Inhalt aufweist. 

Heute gabs bei mir eine Variante mit Rande und Apfel. Mega fein! 

Zutaten
1 Scheibe Brot (zwei wenn es ein Sandwich werden soll)
2 EL Ziegenfrischkäse
1/2 kleine gekochte Rande
1/2 kleiner Apfel
einige Blätter Portulak (oder andere Salatblätter)
Salz&Pfeffer
1/2 TL Kreuzkümmel


Zubereitung
Den Ziegenfrischkäse auf das Brot streichen. Den Apfel und die Rande in feine Scheiben schneiden und auf der Brotscheibe verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen und mit Portulak garnieren. Und eben, falls es ein Sandwich werden soll, auf die zweite Scheibe auch noch ein bisschen Ziegenfrischkäse streichen und das Ganze fachgerecht zusammensetzen. 
Magst du keinen Ziegenkäse, nimm einen Frischkäse den du magst! 

Na? Habs doch gesagt, einfach und mal was anderes. 

Donnerstag, 5. November 2015

Kürbissuppe

Überall leuchtet es orange. Das liegt nicht nur an Halloween (das jetzt zum Glück wieder weiter gezogen ist) oder den leuchtend rostfarbenen Buchenwäldern, sondern auch an den herrlichen knubbeligen Kürbissen (Kürbissen? Stimmt das? Egal, ich denke ihr wisst es geht um den Kürbis). Die Ideen sind einfach Grenzenlos, ob süss oder salzig, trotzem mag ich die Kürbissuppe unglaublich gerne. Aber nur schon dabei bieten sich unzählige Möglichkeiten. Mit Orange, mit Ingwer, mit Curry, geröstet, mit Chili................
Diese hier ist eher süss (ich liebe es), und die Vanille (Vanille in der Suppe? Ja!) unterstützt das fruchtige Aroma des Kürbisses perfekt. 
Eigentlich habe ich eine Suppe gekocht weil wir noch selbstgebackenes Brot hatten. Und was ist besser als selbstgemachtes Brot zur Suppe? Eben. 
Zutaten
700g Kürbis , (500g entkernt und geschält (falls man muss)) 
ca. 1 Liter Gemüsebouillon
1 dl Apfelmost
1 EL Zucker
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
0.5 Vanilleschote
1 Zweig Thymian
Pfeffer

Zubereitung
Den Kürbis halbieren, entkernen und falls nötig schälen. In ca. 2 cm grosse Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch hacken. In einer Pfanne den Zucker schmelzen lassen. Die Zwiebel und den Knoblauch hinzugeben und gut ümrühren. Mit dem Apfelmost ablöschen. Die Vanilleschote auskratzen und die Samen samt der Schale hinzugeben. Den Thymian ebenfalls hinzugeben. 
Die Kürbiswürfel in die Pfanne geben und mit der Boullion ablöschen. Alles 15-20 Minuten köcheln lassen. 
Die Vanilleschote entfernen und das Gemüse gut pürieren (ich verzichte auf das passieren der Suppe). Die Suppe noch einmal aufkochen, mit Pfeffer würzen und servieren. Und schon fertig.