Freitag, 28. Oktober 2016

Freitagsdrink #25: WHISKY mit APFEL


Lang ist's her, seit dem letzten Freitagsdrink. Aber an der Inspiration mangelte es in der letzten Zeit. Oder aber ich war einfach viel glücklicher mit einem Bier. Und Ich kann nicht bei jedem Freitagsbier einen Post schreiben, da es sich auf meinem Blog ja um Rezepte handelt und nicht um "wie sah Kristina's Abend aus" (würde euch eh nicht interessieren: Kristina kommt von der Arbeit nach Hause, schaut eine Folge irgendwas, kuschelt mit den Katzen, geht ins Fitness (immerhin), kommt nach Hause, kocht, isst, redet (nicht nur mit sich selbst), schläft ein (genau, ist kaum eine Geschichte wert)). 
Aber heute packte es mich wieder. Ich hatte Lust etwas neues zu kreieren und zu fotografieren. Auf der Suche nach Inspiration habe ich verschiedene Seiten von Spirituosenherstellern besucht. Diese haben ja immer eine Hürde die man überwinden muss, Geburtsdatum und Geburtsjahr sind gefragt. ich wähle immer das oberst-mögliche und wie wohl jeder andere Besucher, habe ich scheinbar am 01.01.1930 Geburtstag, ich habe mich gut gehalten nicht war? 

Jedenfalls wollte ich unbedingt einen Drink mit Whisky machen. irgendwie denke ich nie daran, dass er sich auch gut zum Mixen eignet und allgemein werden andere Spirituosen häufiger dafür verwendet, aber es spricht ja nichts gegen ein bisschen Abwechslung. 
Zutaten
1 gesunde Menge Whisky (du entscheidest dabei was du als "gesunde Menge" empfindest, toll oder?) 
Naturtrüber Apfelmost
1 Sprizer Zitronensaft
Eine Scheibe Zitrone
Zwei Scheiben eines Apfels
Eiswürfel

Zubereitung
Einige Eiswürfel in ein Glas geben, Whisky (ich habe etwa einen Fingerbreit verwendet, dieses Mass lässt Intepretation offen, meine Finger? den kleinen? Die Finger von S.? Dann wirds viel Whisky... Aber eben, wir haben uns ja auf eine gesunde Menge geeinigt.) und Zitronensaft hineingeben und mit Apfelmost auffüllen. Die Zitronen- und Apfelscheiben hinzugeben und servieren. Jap das wars schon.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Porridge mit Apfel

Porridge. So auf Englisch. Aber es scheint als wäre dieses Wort eingedeutscht worden. denn Haferbrei, oder Haferschleim wie die Deutschen auch sagen, klingt nicht gerade edel. Aber ich versichere euch, es ist das gleiche. Man gebe einem grauen Brei einen Hippen Namen (oder einfach den englischen) und schwubs ist jeder verrückt danach. Als Schwedin ist dies allerdings kein neues Frühstück für mich. Wir verschlingenen es seit Generationen zu Hauf. Gerne mit kalter Milch übergossen mit Lingonsylt (Preiselbeermarmalade) oder Apfelmus und Zimt. Und es ist einfach das beste Frühstück. 1. Es ist warm. 2. Es ist gesund (wenn man nicht unmengen an Zimt-Zucker darauf haut). Haferflocken sind reich an Biotin (güt für Haar, Haut und Nerven), Vitamin B1 und B6 (für starke Nerven), ausserdem ist das Getreide reich an Eisen, Magnesium und Balaststoffen. Ein richtiges Supergetreide! 3. Es hält lange satt. 4. Es ist mega fein. 

Diese Argumente sollten ausreichen um dich zu überzeugen. Und wenn nicht. Pff. selber Schuld. Oder aber das Rezept hilft.... 

Haferbrei kann verschieden zubereitet werden. Im Kern lasse ich die Zubereitung immer gleich. Wie in Schweden üblich, bereite ich den Brei mit Wasser zu. Es ist aber auch möglich ihn mit Milch zu kochen, er wird so reichhaltiger. In diesem Rezept habe ich einen geriebenen Apfel und Leinsamen hinzugefügt. Aber das kannst du auch weglassen, oder stattdessen ein paar Heidelbeeren für einen nicht GRAUEN aber BLAUEN Haferbrei. Du siehst, es gibt viele Varianten! 

Aber nun zum Wichtigen. Es ist kalt. Sehr kalt in unserer Wohnung. Wie immer in der Übergangszeit. Echt ätzend. Da es drinnen kälter war als draussen (wirklich) sind die Heizungen jetzt an. Aber irgendwie will es nicht so recht nützen. Komisch. (Unser alter Herd war ja wenigstens behilflich beim Heizen, der hat immer viel Wärme an die Wohnung verteilt, jedenfalls für den Moment, aber beim neuen bleibt die ganze Hitze hinter den Scheiben, wie es sich für einen Ofen gehört. (Schluss jetzt, ich traure ihm nicht nach!)) Aber bis der Winter richtig da ist, und es im Haus wärmer wird (logische Logik) wärme ich meine Hände regelmässig an einer Tasse Tee und an meiner Schale Porridge und bleibe länger unter der Decke als ich sollte (nicht nur ich, auch die Katzen (Cuba sieht man leider nicht so gut auf der dunklen Decke)).

Zutaten
(für 2 Portionen)

Für den Haferbrei
2 dl Hafeflocken 
4 dl Wasser
2 EL Leinsamen
1 Prise Salz
1/2 Apfel

Zum Garnieren
1/2 Apfel
Apfelmus (diesmal nicht selbst gemacht, aber eine leckere Zuckerfreie Variante aus dem Glas)
Zimt
etwas Milch (wenn du willst)
Honig

Zubereitung
Die eine Hälfte des Apfels mit einer Röstiraffel reiben. Haferflocken, Leinsamen, Salz und geriebenen Apfel in eine Pfanne geben. Unter regelmässigem Umrühren zum Kochen bringen. Temperatur reduzieren und leise 5-10 Minuten (je nach dem wie gross die Haferflocken sind und wie du es magst) gar köcheln. Dabei immer wieder umrühren. 

Zum servieren die andere Hälfte des Apfels in feine Scheiben schneiden, den Haferbrei in eine Schüssel geben einen Löffel Apfelmus dazugeben, die Apfelschnitze darauf verteilen und mit Zimt bestäuben. Zum Schluss einen Schluck Milch in die Schüssel giessen (wenn du willst) und den Haferbrei mit Honig beträufeln. 

Übrigens kannst du Haferbrei / Haferschleim / Gröt / Porridge auch in der Mikrowelle zubereiten. Ich habe es aber noch nie ausbrobiert. Geht schneller und du hast nachher kaum Abwasch. Ui, jetzt wo ich Abwasch erwähne. Haferbrei hockt sehr schnell an, deshalb die Temperatur nicht zu hoch stellen und umrühren, umrühren, umrühren. Sobald du den Brei serviert hast, die Pfanne einweichen, so löst sich die angehockte Schicht schnell.    

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Birnenkuchen... oder warte...

Schon wieder Kuchen auf dem Blog. Hm. 

Nicht dass ich mich noch zu Bäckerin mausere!
Nein, nein, das wird schon nicht geschehen. Aber Backen macht mit sichtlich mehr Freude seit wir einen Ofen haben, der die genaue Temperatur anzeigt und auch bei dieser Tempertur bleibt und sie nicht nach Lust und Laune ändert. Dennoch ist es etwas komisch, jetzt haben wir einfach einen Ofen, der brav macht wass er soll. Zuvor hatten wir ein Lebewesen. Eines dass wie jedes Lebewesen verschiedene Gemüter hat. Man musste ihm Mut zusprechen, mal musste man schimpfen und nie wusste man wie er heute gelaunt sein würde. Der Arme ist jetzt auf dem Schrottplatz. 

Aber zurück zum Thema. Nein es gibt nicht schon wieder Kuchen auf dem Blog. Denn dieser Kuchen war nicht sooo toll wie er aussieht. Irgendwie fade. Ja, es gelingt nicht immer alles (es muss auch nicht immer alles gelingen, nur so kann ich mich / kann man sich verbessern). Aber die Bilder gefallen mir. Und die Birnen! Die waren super! Vor allem warm mit Haferbrei. Ein Gedicht! Ja ihr die mir auch auf Instagram folgen wissen es schon. (Was!? Du folgst mir nicht auf Insta?). Ich esse sehr häufig Haferbrei. Es ist eine der besten Malzeiten die es gibt. Ich liebe es zum Frühstück oder am Abend wenn ich spät aus dem Fitness nach Hause komme. (Haha wie das klingt! Aber es stimmt, ich gehe ins Fitness und ab und zu komme ich danach spät nach Hause) Es ist schnell gemacht und lässt sich prima variieren. 
Also wie geht es jetzt weiter? Bilder vom Kuchen (oben): ja, weil sie schön aussehen Rezept vom Kuchen: nein, es bräuchte noch ein wenig Feilung bis es für die grosse weite Welt bereit wäre. Rezept der Birnen: ja, denn die waren genial. 
Zutaten
3 Birnen
3 dl Wasser
2 EL Zitronensaft
90g Rohrzucker
1 Stange Vanille (eine halbe würde auch reichen, aber ich mags ober-vanillig)

Zutaten
Die Birnen schälen. Die Vanillestange auskratzen. In einer Pfanne Wasser, Zucker und Vanillesamen und ausgekratze Stange vermischen und aufkochen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Temperatur reduzieren, Birnen und Zitronensaft hinzugeben und zugedeckt 20 Minuten leise köcheln (also so leise köcheln, dass es eher ziehen heissen sollte) lassen. Die Birnen herausfischen, Temperatur wieder erhöhen und den Sud einige Minuten Sirupartig einkochen.
Die Birnen passen, wie bereits erwähnt, sehr gut zu Haferbrei oder mit Vanille Glace als Dessert. Warm oder Kalt servieren.